News of Metal - Flow of Nature

Astrath aus Genf gibt es schon ein paar Jahre und die kleine aber feine Melodic Black Metal Band hat auch schon einiges durchgemacht. Nun liegt mir das neuste Demo vor und da “Flow Of Nature” eigentlich ein komplettes Album wurde, bleibt die Hoffnung das die verbliebenen Mitglieder der Band bald neben weiteren Musikern auch ein Label finden werden. Gegründet wurde Astrath 2005 in Genf von Aganoth und Asteria und nach einem etwas turbulenten Jahr 2009 besteht die Melodic Black Metal Band momentan wieder nur noch aus diesen beiden Musikern. Das neue Album, von dem News-Of-Metal das Demo vorliegt, ist schon der vierte Streich der Jungs aus Genf. In März 2006 gab es das erste Demo namens The true Astrath und schon im Juli 2006 gab es das erste komplette Album namens Enter my Domain, gefolgt von dem 2007 erschienenen Demo Immortal Lands Fünf Songs sind auf dem Demo von Flow Of Nature enthalten und alleine von der Länge ist das Ganze schon einmal beeindruckend. 32:21 Minuten für ein kleines Demo ist schon nicht schlecht. Doch kommen wir nun zum Inhalt. Der Song Between Mountains And Forest überzeugt sofort mit einiges an Härte und einem wirklich melodischen Sound. Der Gesang stellt sich recht gekonnt gegen die Melodie und auch bezüglich der Tempi-Wechsel gibt es nicht zu meckern. Flow Of Nature liefert einen fast akustischen Ansatz, setzt dann aber das Thema mit einer sich fast überschlagenden Gitarre und einem wahren Feuerwerk von Blastbeats fort. In Rivers Of Old kann sich die Gitarre mal so richtig austoben, denn was da an (positiv gemeint) Geschwurbel zu hören ist, das ist schon aller Ehren wert. The Journey Of Life und Upon The Shore ähneln sich in meine Ohren schon sehr, jedenfalls bezüglich des Aufbaus und der Melodienführung, was zwar nicht unbedingt das schlechteste sein muß, trotzdem hätte ich mir hier ein wenig mehr Abwechslung gewünscht. Insgesamt bieten die Schweizer von Astrath ein gutes Stück Musik im Melodic Black Metal Bereich. Das einzige Problem mag sein, das es nicht wirklich was neues ist. Diese Musik hat man schon von einigen Bands gehört, wobei die (zur Zeit) beiden Musiker viel Herzblut in die Musik stecken und im Gegensatz zu den vorangegangenen auch ihren eigenen Stil noch mehr zu finden scheinen. Manchmal wäre es auch nicht schlecht, die Songs ein wenig kürzer zu halten. Über acht Minuten für ein Lied sind schon recht heftig, zumal man da aufpassen muss sich nicht zu sehr zu wiederholen. Wenn die beiden noch zwei oder drei weitere Musiker an Bord bringen können, ihren eigenen Stil weiter ausbauen und vor allem endlich ein Label finden, das sich traut die Schweizer zu promoten, dann kann es was werden. Als kleiner Tip: Bis auf das neuste Album kann man sich die drei alten Alben/Demos direkt auf der Seite von Astrath herunterladen. Nette Sache, so kann man sich schon mal von ihrer Musik überzeugen.

Demo-Note: 3/5

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